There’s a light… over at the Jazzkeller’s place

Der Jazzkeller im historischen Mautnerschloss mitten in der Altstadt ist der allnächtliche Hotspot der Jazzwoche. Noch beschwingt vom Hauptkonzert wächst auf dem Weg dorthin durch die Fußgängerzone „In den Grüben“ mit jedem Meter die Vorfreude auf das Festival-Wohnzimmer. Der leuchtende Neon-Schriftzug neben dem Eingang weist den jazzhungrigen Fans den Weg in das alte Gewölbe, das in vergangenen Zeiten als „Mautstation“ für die Salztransporte auf der Salzach diente. Die Sessions locken nicht nur Festival-Gäste „nach unten“ (wie man hier sagt, weil die Wackerhalle in der topographisch höhergelegenen Neustadt liegt), der Jazzkeller ist auch Sammelbecken für Journalisten, Techniker sowie alle Mitarbeiter und Helfer des Festivals. Man entspannt, tauscht sich über die gerade zuende gegangenen Konzerte aus, geniesst die Livemusik und fachsimpelt bei Bier und Gulaschsuppe.

Eine wichtige Rolle kommt dabei unseren Shuttle-Fahrern zu, die alles möglich machen, um den Musikern, die gerade noch auf der großen Bühne der Wackerhalle gespielt haben, den Besuch der Session schmackhaft zu machen und sie von der Halle mit einem Stopover über das Hotel in die Altstadt zu fahren. Angesichts der heute vorherrschenden engen Tour-Zeitpläne kein leichtes Unterfangen, müssen die Musiker doch oft bereits am nächsten Tag frühmorgens bereits wieder Richtung Flughafen aufbrechen. Umso größer ist die Freude, wenn wieder ein Schwung Musiker mit ihren Instrumenten die Tür des Jazzkellers passiert. Dann bietet sich nicht nur die Gelegenheit, die Künstler nochmals sehr unmittelbar musikalisch zu erleben, sondern an der Bar oder an den Tischen persönlich ins Gespräch zu kommen – bis in die frühen Morgenstunden…

 

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